Ein Bild von einem Fußball am Feld

Städte gibt es viele in Deutschland, doch nicht alle sind so sportlich wie die Kreisstadt Neunkirchen. Heute möchten wir auf unserem Blog Neunkirchen vorstellen, bzw., erklären wir Ihnen, warum der Sport so wichtig ist. Es gibt Städte, die haben überhaupt keine Vereine, andere wiederum übertreffen sich selbst. Dies liegt wohl auch daran, weil wenn einmal eine Stadt zur Sportstadt wird, sind die anderen auch motiviert Sport zu treiben. Lesen Sie die folgenden Informationen und erfahren Sie alles, was Sie über Neunkirchen wissen müssen. Enjoy!

Über Sport in Neunkirchen

Spitzen- und Breitensport werden in Neunkirchen großgeschrieben. Schon in den 60er Jahren ging es so wirklich los. Die Borussia Neunkirchen waren im Fußball die Stars, die TuS 1869 Neunkirchen in Handball. Diese Sportler wurden Bundesweit bekannt. Zwischen 1964 und 1968 spielte Borussia drei Jahre in der Bundesliga. Die Handballer hatten ihre größten Erfolge in 196667 und 196768. Sie gehören damals der höchsten deutschen Spielklasse an.

Auch in Sachen Olympioniken gibt es einiges aus Neunkirchen zu erzählen. 1952 waren gleich fünf Sportler bei den Olympischen Spielen in Helsinki dabei. Die Sprinterin Inge Eckel, Turner Walter Müller, Dreispringer Willi Burgard, Fechter Karl Bach und Willi Rössler. Diese gehören zu den eigenständigen Mannschaften des Saarlandes.

1992 war die Badmintonspielerin Kathrin Schmidt in Barcelona und im Jahr 1996 in Atlanta dabei. Der Sprinter Andreas Ruth schaffte es ebenfalls im gleichen Jahr nach Atlanta. Sprinterin Shanta Ghosh rannte 2000 in Sydney mit.

Ebenso aus Neunkirchen stammt Stefan Kuntz, der 25-facher Nationalspieler im Fußball war. 1996 wurde er Europameister bei der EM in England. Die U21-Nationalmannschaft holte sich den Europameistertitel 2017 in Polen. In den Jahren 1991 und 1992 waren Badmintonspieler zweimal deutsche Mannschaftsmeister und außerdem gehörten sie 35 Jahre der Bundesliga an. Exakt zwischen 1971 und 2006. Sogar der Kegelsport schaffte es in die erste und zweite Bundesliga. Dies waren die TuS Wiebelskirchen.

Die TuS 1860 Seniorenfechter holten sich ebenso einen Mannschaftsmeistertitel, wie auch die Judokas und die Neunkirchner Schützen. Nationale und internationale Erfolge wurden erreicht. Auch ein bekannter Bundesliga Schiedsrichter stammt aus Neunkirchen. Die Rede ist von Gerhard Theobald, der dem Verein TuS Wiebelskirchen angehörte. Zwischen 1982 und 1993 leitete dieser 96 Spiele in der 1. Bundesliga und 81 in der 2. Bundesliga. Aktuelle Kegler holten mehrere WM-Titel. Darunter Daniel Schulz, Hannah Siebert, Björn Delles und Veronika Ulrich.

Neunkirchen und der Breitensport

Nicht nur die Meisterschaften sind wichtig, auch der Breitensport. Dieser wird in Neunkirchen ebenso großgeschrieben. Wer in dieser Stadt wohnt, bekommt eine große Auswahl an unterschiedlichen Sportarten. Bereits kleine Kinder können beim einem oder anderen Sport teilnehmen. Es gibt Jugendmannschaften und natürlich Amateurteams für Erwachsene. Einzelkämpfer kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Sport ist gesund und gut für die Seele. Warum also nicht noch mehr ausprobieren.

Es gibt rund 68 Vereine in verschiedenen Bereichen, wo etwa 12.000 Mitglieder eingeschrieben sind. Der Neunkircher Sportverband ist groß und bietet rund 60 unterschiedliche Sportarten an. Auch gibt es zwei große Hallen. Eine steht in Wiebelskirchen und die andere in Wellesweiter. Sport- und Mehrzweckhallen gibt es in Münchwies, Hangard und Furpach. Auch gibt es Turnhallen und viele Gymnastikräume in Grundschulen. Sieben städtische Sportplätze sorgen für genügend Bewegungsfreiheit. Dabei sind zwei Naturrasenplätze, eine Kunststoff Leichtathletikanlage, und ein Kunstrasenplatz. Vereine haben ebenso eigene Sportplätze, auch gibt es Tennisplätze, zwei Reitstadien, eine Soccer-Arena und viele mehr.

Im Jahr 2010 wurde das Kombibad Namens „Die Lakai“ eröffnet. Es gibt ein Freibad in Wiebelskirchen und ein kleineres Freibad in Heinitz. Für Badespaß ist also gesorgt. Rund um die Stadt gibt es ferner einen Nordic-Walking-Parcour mit drei unterschiedlichen Strecken im Kasbruch, und über 20 Wanderwege, die insgesamt 200 Kilometer umfassen.

Auch finden jährlich Sportveranstaltungen statt. Neben den Stadtmeisterschaften gibt es zum Beispiel das Springreitturnier. Diese werden um den großen Preis des Saarlandes und der Stadt Neukirchen durchgeführt. Seit 2011 findet außerdem der Neunkircher Triathlon statt, über 400 Teilnehmer wurden verzeichnet. Ein Highlight ist ferner das Wagwiesenrennen, welches seit 2013 über die Bühne geht. Es handelt sich um eine Mountainbike Veranstaltung. Seit 2017 gibt es eine Tagesetappe und eine 4-tägige Junioren-Nationenrundfahr im Saarland.

Kommen Sie nach Neunkirchen und erleben Sie sportliche Highlights

Nicht nur die Bewohner der Stadt erleben Highlights, natürlich auch die Gäste und Urlauber. Wer sich sportlich betätigten will, bekommt genug Auswahl. Auch die einen oder anderen Hotels bieten Fitnessräume, Pools und mehr an. Möchten Sie sich Räder ausleihen, ist dies ebenfalls möglich. Neunkirchen ist nicht nur für seine Bewohner da, jeder kommt in den Sportgenuss.

Zurzeit ist es in der Stadt ein wenig ruhiger. Wegen Covid19 dürfen nicht alle Hallen öffnen oder es sind Sportarten eingeschränkt. Möchten Sie trainieren, sollten Sie sich im Vorfeld informieren, was möglich ist und was nicht. Leider müssen wir uns alle noch ein wenig Gedulden, aber es wird garantiert bald besser werden.

Bis dahin, nutzen Sie Ihr eigenes Wohnzimmer. Dort kann man wunderbar Gymnastik machen. Auf Youtube und Co gibt es viele Videos zum Mitmachen. Auch Apps helfen dabei Fit zu bleiben. Wer möchte, schafft sich in Zeiten wie diesen ein Laufband an. Dies zahlt sich auf jeden Fall aus. Auch die Wälder, Straßen und Wege sind ideal, um Sport zu treiben. Es ist nicht immer notwendig im Team zu spielen. Sport ist auch im Freien machbar, auch wenn man einmal Abstand halten muss.

Aber niemand wird daran gehindert sich zu bewegen. Während der Lockdowns empfehlen wir Ihnen, gehen Sie spazieren, frische Luft tut Ihnen gut. Viele sperren sich ein und gehen nicht raus. Dies ist der falsche Weg. Gerade jetzt sollte jeder ein bisschen rausgehen und sein Immunsystem stärken. Im Wald kommt man nicht mit vielen Leuten zusammen. Falls Sie in der Stadt leben, gehen Sie abends spazieren, wenn dies erlaubt ist. Die Luft ist besser und es sind weniger Menschen unterwegs. Vermeiden Sie Einkaufsstraßen, nutzen Sie die kleinen Wege zwischendurch, damit Sie entspannen können. Meditation, Yoga und Co helfen ebenfalls, damit Sie Fit bleiben und gesund ins neue Jahr starten. Irgendwann ist wieder alles offen und dann freuen wir uns alle auf den gemeinsamen Sport.